Freitag, 17. Mai 2013

Weg vom Fenster

So Leute, das mag jetzt überraschend kommen, aber ich werde ab morgen nach Fiji segeln. Hab ich Segelerfahrung? Nein. Aber ich bin ja immerhin am Meer geboren und habe auch einen kompetenten Mitsegler. Das wird schon, keine Sorgen.

Das heißt, dass meine Abenteuer Neuseeland sehr plötzlich vorbei ist und das neue viel größere Abenteuer beginnt. Ich freu mich sehr.

Hier könnt ihr auf dem aktuellen Stand bleiben, andere NAchrichten werden mich nicht erreichen:
www.vor-dem-wind.de

Bis Bald!

Donnerstag, 18. April 2013

Das ist wirklich kein Enspannungsurlaub

Inzwischen hab ich wieder mehrere traumhafte wanderungen hinter mir, wunderschöne Landschaften gesehen, hab einen Gletscher bestiegen und bin einen Canyon runter geschubst worden.
Und musste dafür auch noch bezahlen. Hat sich aber gelohnt. Morgen gehts in die Studentenhauptstadt Dunedin, meine Arbeitskollegin Bridget besuchen.

Mittwoch, 10. April 2013

Eine etwas ausführlichere Berichterstattung der letzten Tage und Wochen


Inzwischen sitze ich auf der Interislander Fähre von Wellington nach Picton und habe endlich ein wenig Zeit die letzten Tage Revue passieren zu lassen und euch zu schreiben. (Jetzt wo ich endlich mal Internet habe, ist auch das wieder ein paar Tage her, aber naja)

Die paar Tage die eigentlich nur auf Waiheke verbringen wollte, sind letztendlich dann doch 6 Wochen geworden. Das heißt, dass ich jetzt nur gut vier Wochen zum Reisen habe, da ich am 10. Mai schon wieder auf der kleinen Insel sein möchte, um Angus zu begrüßen, Tims Geburtstag zu feiern und Claus und Tim zu verabschieden.
Ein Monat für die komplette Südinsel mag knapp erscheinen, aber ich hab die Zeit auf Waiheke mit all den wunderbaren Freunden und Leuten einfach so sehr genossen, dass ich einfach nicht weg konnte. Immer gab es einen Grund um noch ein paar Tage länger zu bleiben. Sei es eine Party, die Hochzeit von John und Mia, die Bitte meines alten Chefs doch nochmal ein Wochenende im Restaurant zu arbeiten oder einfach nur ein weitere Dinnereinladung der Tschechen in der Barn.
Die 1 ½ Monate sind verflogen und ich würde die Zeit als die bislang beste meiner Reise beschreiben. Und über die Südinsel kann ich auch noch in 30 Jahren wandern.

Aber jetzt bin ich ja schon wieder ein paar Tage unterwegs und habe wieder viel erlebt.
Das erste Highlight war die Wanderung am Mount Tongariro. Diese Tageswanderung gehört (angeblich) zu den 10 schönsten der Welt. Morgens um 5.45 setzte ich mich mit vielen anderen Backpackern in eine Bus und wurde an den Fuß der Berge gefahren. Hier tat ich mich mit Yannick und Stefan zusammen, die das gleiche Ziel hatten wie ich: Nicht nur zu den Seen des Tongariro wandern, sondern auch den Berg zu erklimmen, der in Herr der Ringe den Schicksalsberg gespielt hat. Gesagt, getan. 2300 Höhenmeter und die damit verbundenen Schwierigkeiten später, standen wir am Krater des Mount Doom. Leider hab ich den einen Ring wohl unterwegs irgendwo verloren, ich muss also unbedingt nochmal hoch. Die Sicht war nicht so beeindruckend, überall waren Wolken und Nebel, trotzdem war es eine unglaubliche Erfahrung diesen Berg zu besteigen. Zwischendurch dachte ich immer wieder, ich würde es nicht schaffen, aber die anfeuernden Worte meiner Mitstreiter haben mich dann doch jede Geröllstrecke überwinden lassen. Die anschließende Wanderung zu den Lakes des Mt Tongariro erschien uns dann wie ein Spaziergang. Hier war die Aussicht am Ende aber mindestens genauso beeindruckend. Worte können die Schönheit der Vulkanlandschaft mit all seinen unterschiedlichen Farben und Formen kaum beschreiben, daher muss ich hier einfach auf die Bilder verweisen. Entweder schaff ich es noch welche hochzuladen oder ihr müsst einfach mal googlen.
Irgendwie sind wir bei der wunderbaren Aussicht hängen geblieben und so mussten wir den Rückweg, für den eigentlich 3 ½ Stunden eingeplant werden , in weniger als zwei Stunden schaffen, sonst hätten wir unseren Bus zurück verpasst. Aber wer den Schicksalsberg bezwingen kann, schafft auch das! Und ich habe noch nie einen so ruhigen Bus voller Backpacker gesehen, alle waren kaputt und am schlafen.

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Freitag, 29. März 2013

"I better go to bed, I had a busy day.... Just kiddin, didn`t had a busy day"

Inzwischen bin ich schon wieder fast fünf Wochen auf Waiheke. Wie die Zeit vergeht...

Den Segelausflug hab ich sehr gut überstanden. Wir haben unseren alten Kollegen Will besucht und eine wunderschöne kleine Wanderung zu einem Stausee gemacht.

Ansonsten zupf ich morgens munter Unkraut und erledige andere kleine Jobs bei meinem Woofing Garten. Nachmittags geh ich an den Strand oder treff mich mit Freunden. Langsam fühlt man sich hier auf der kleinen Insel richtig zuhause. Man kann nicht mehr in den Supermarkt gehen, ohne jemanden zu treffen den man kennt. 
Gestern haben wir uns mal sehr touristisch verhalten und das gemacht, was man eigentlich macht, wenn man auf nach Waiheke kommt: Winetasting!
Tatsächlich haben wir es dann nur zu einem Wine und einem Beertasting geschafft, aber die haben sich auch gelohnt! 

Über das Osterwochenende macht meine Woofingfamilie einen Campingausflug und vermietet in der Zeit das Haus, das heißt für mich, dass ich mir für die vier Tage ein neues Heim suchen muss. Aber das  war schnell erledigt, Sy Kira und Crew hat mich aufgenommen. Und so werde ich jetzt langsam aber sicher in die Seglerszene eingeführt. Das Zitat in der Überschrift stammt von Conner, einem Segler aus Kalifornien und beschreibt ziemlich gut die Lage.

Morgen soll am Ostende der Insel ein Dubstep/ Drum n  Base Festival sein, leider müssen wir alle arbeiten, daher können wir wohl nicht das ganze Wochenende dabei sein, aber mal reinschnuppern ist drin. Organisator dieses Fests der guten Laune ist unser Bekannter Ricky, ein weiterer Grund sich das ganze mal anzuschauen...

Nächste Woche verlass ich wirklich die Insel. Dann ist das schöne Inselleben vorbei und das "harte" Backpackerleben fängt wieder an. Aber ich werde mich dann auch wieder häufiger melden. Es ist sehr schwer hier ein ziemlich normales Leben zu führen und parallel dazu mit Leuten aus Deutschland zu kommunizieren, das sind zwei vollkommen unterschiedliche Welten, die man dann unter einen Hut zu bekommen versucht. Also verzeiht meine nur dürftigen Meldungen.
Bis Bald




Montag, 11. März 2013

Segeln

Ich hab heute als ich am Strand lag, einen Anruf von Marina bekommen, ob ich nicht fuer ein paar Tage mit Segeln kommen möchte.
Gesagt, getan!
Sind jetzt mit Kira auf den Weg nach Coromandel.

Ahoi, bis in drei Tagen!

Sonntag, 10. März 2013

Pasifika

Heute war ich auf dem Pazifikfestival in Auckland. Dort haben sich einige der Inselstaaten in kleinen Dörfern vorgestellt. Den ganzen Tag über gab es Tanz- und Gesangsvorstellungen und dutzende Stände mit kulinarischen Köstlichkeiten. Ich hab viele Videos gemacht und muss mal schauen wie ich die hochladen kann. Die beeindruckenden Darstellungen möchte ich euch ja nicht vorenthalten.

Das Wetter hat wie immer fantastisch mitgespielt, die Sonne hat gelacht. Zum Glück gab es überall Sonnenlotionspender. Das fand ich doch sehr fürsorglich von der Stadt.

Ich hatte also einen sehr schönen Tag. Jetzt liege ich erschöpft in meiner Laube und freu mich auf die nächste Woche.

Achja, heute morgen als ich zur Fähre getrampt bin, wurde ich doch tatsächlich von einem Krankenwagen eingesammelt und bis zum Anleger gefahren.
Ein nettes Völkchen, diese Kiwis :)

Mittwoch, 6. März 2013

Vor ein paar Tagen haben wir ein kleines BBQ am Strand veranstaltet. Erst gab es leckere Burger und danach ein Bierchen am Strand unter dem traumhaftesten Sternenhimmel.

Wusstet ihr, dass im tschechischen "Bruder Jakob" am Ende nicht Ding Dang Dong gesungen wird? Glocken in Tschechien machen Bim Bam ^^
Und noch nicht einmal das kommt im Lied vor, wuerde angeblich zu sehr nach Beerdigung klingen.
So wichtige Sachen lerne ich auf meiner Reise :D

Jetzt grade sitze ich im Bus um Claus vom Zahnarzt abzuholen. Der Arme bekommt seine Weißheitszähne gezogen und darf nicht ohne Begleitung die Praxis verlassen.

Und danach geh ich noch ein bisschen Unkraut zupfen. Meinen zweiten Job auf dem Vineyard hab ich inzwischen gekuendigt. Ist mir doch zu viel und der Laden ist mir zu unorganisiert.

Bis in 20 Wochen